VON DEN WEISSEN BRUT

Sektkellerei Madl / Schrattenberg / Weinviertel

Elegant - fruchtig - saftig!

Herrliche Perlage. In der Nase sehr frisch und duftig, zart nach Melonen, reife Birne, feinwürzig nach Heublume, weiße Blüten. Am Gaumen elegant und knackig, erfrischend, schöner Ausdruck, ziemlich saftig, kernig, sehr viel Frucht, konturiert, lässige Säure, mittellanger Abgang.

Schmeckt am besten aus dem Weißweinglas bei 8 - 9°C

Auszeichnungen:

Vinaria: 2. Platz der VINARIA Premium Sekt Verkostung
4 Kronen Bewertung im VINARIA Weinguide 2020/21

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19,90 EUR

Preise incl. MwSt. / zuzügl. Versand
Inhalt: 0,75 l
26,53 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Christian Madl Sektkellerei, Hauptstrasse 49, 2172 Schrattenberg, Österreich
Rebsorte: Welschriesling, Grüner Veltliner, Riesling
Art: Schaumwein
Jahrgang: 2013
Ausbau: Méthode Traditionelle (Flaschengärverfahren), handgerüttelt
Hefelager: Auf der Hefe seit 2014
Trinkreife: bis 2022
Inhalt: 0,75l
Alkohol: 12,0%
Restzucker: 10,3 g/l
Säure: 8,7 g/l
Trinktemperatur: 8-9°C
Geschmack: Brut
Trinkempfehlung: Toller Aperitif, zu Vorspeisen und Fisch
Enthält: Sulfite

Sektkellerei Madl / Schrattenberg / Weinviertel

Einer der besten Sektproduzenten Österreichs!

Seit 1990 stellt Christian Madl seine Sekte nach der méthode traditionelle aus Trauben, vorwiegend aus dem eigenen Weingut, in Schrattenberg bei Poysdorf, her.
Der Raum Poysdorf verfügt über ein weltweit hervorragend geeignetes Mikroklima, um außergewöhnliche Sektqualität erzeugen zu können.
Um dieser Gegebenheit Rechnung tragen zu können, absolvierte Christian Madl Praktika in folgenden europäischen Kellereien:

- Champagne Sanger, Avize
- Sekthaus Raumland, Rheinhessen
- Poll Fabaire, Luxemburg

Seit 2003 führt er seinen eigenen Betrieb und hat die Möglichkeit, alles Erlernte in seine MADL-Sekte einfließen zu lassen. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen seinen Einsatz.

Die Trauben werden händisch in kleine Kisten geerntet. Nach der sehr schonenden Pressung wird nur der erste Mostanteil für die MADL-Sekte verwendet. Der so gewonnene Grundwein wird im Frühjahr mit Zucker und Hefe versetzt, in Sektflaschen gefüllt, wo er ein zweites Mal gärt und so zu Sekt wird. MADL-Sekte reifen zwischen 12 und 60 Monaten „auf der Hefe“, damit sie feinperlig und cremig werden.

Danach wird jede Flasche händisch auf Pulten gerüttelt, der Hefesatz anschließend durch kunstvolles Degorgieren entfernt. Mit dem Zusatz von Dosagelikör wird bestimmt, ob es ein brut, brut nature, trocken oder halbtrocken wird. Nach dem Verkorken und Verdrahten steht dem vergnüglichen Verkosten nichts mehr im Wege.

Weinbaugebiet Weinviertel

... dort wo das „Pfefferl“ wächst!
Das Weinviertel ist jedem österreichischen Weinfreund ein Begriff, doch auch international steigt der Bekanntheitsgrad des größten österreichischen Weinbaugebietes. Die Rebfläche von 13.356 Hektar ist ein wesentlicher Faktor, doch das Erfolgsrezept heißt Grüner Veltliner, namentlich in der gebietstypischen Ausprägungen als Weinviertel DAC und Weinviertel DAC Reserve. Das Weinviertel ist ein ausgesprochenes Weißweinland, ist es doch zu rund 85 Prozent mit weißen Rebsorten bestockt. Es ist selbstverständlich, dass ein derart umfangreiches Gebiet kein homogenes Ganzes darstellt, sondern die verschiedensten Bodentypen auch die unterschiedlichsten Weincharaktere hervorbringen. Klimatisch wird das Weinviertel von einem gemäßigten Kontinentalklima geprägt, nur im äußersten Süden überwiegen die pannonischen Einflüsse.

Welschriesling

Der vielseitige Welschriesling kann nahezu alle Qualitätsstufen abdecken, vom Sektgrundwein in neutraler, säurebetonter Art – die Trauben dafür kommen meist aus dem Raum um Poysdorf im Weinviertel – über trinkfreudige, trockene Weine aus der Steiermark bis hin zur edelsüßen öäTrockenbeerenauslese aus dem Burgenland, besonders aus dem Seewinkel. Die Anbaufläche ist in den Jahren zwischen 1999 und 2015 merklich zurückgegangen

Herkunft:
Norditalien

Abstammung: Nicht bekannt – der Elbling ist die nächstverwandte Sorte. Welschriesling ist nicht verwandt mit dem Weißen Riesling.

Anbaufläche und Verbreitung: 3.338 ha, 7,2 %

Reifezeit: spät

Bedeutung, Ansprüche: Die Weine sind sehr gut für die Sekterzeugung geeignet, es können aber auch ausgezeichnete Prädikatweine entstehen. Die Qualitätsunterschiede sind sehr groß. Im Weingarten benötigt der Welschriesling frühe, warme Lagen und Böden mit guter Magnesiumversorgung. Bei Trockenheit reagiert die Rebe sehr empfindlich und verringert ihren Triebwuchs.

Wein: Liefert Weine mit höherem Säuregehalt und fruchtigem Bukett nach grünem Apfel und Zitrus. Während trockene Welschrieslinge sehr frische Weine sein können, zählen Prädikatsweine aus dieser Sorte zu den ganz großen Süßweinen der Welt. Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen sind goldgelb in der Farbe, weisen am Gaumen eine feine Honignote und im Bukett Aromen von exotischen Früchten auf und werden von charakteristisch knackiger Säure gestützt.





Grüner Veltliner

Grüner Veltliner oder Weißgipfler ist die wichtigste und verbreitetste Rebsorte von Österreich und wird im Ausland oft als österreichische Nationalsorte angesehen.
Die in Österreich, insbesondere in Niederösterreich, am weitesten verbreitete Traube wird außerhalb ihrer Heimat wenig angebaut, abgesehen von einigen kleineren mitteleuropäischen Regionen, etwa in Tschechien in der Slowakei oder Ungarn. Sie gedeiht besonders gut auf Lössböden wie im nördlichen Weinviertel, wo die Rebe in Boden und Klima optimale Voraussetzungen findet, ebenso in der Wachau, im Kamptal, Kremstal und am Wagram

Ihre Weine bestechen durch ihr intensives Bouquet und durch ihre Frische. Typisch können angenehme Aromen nach weißem Pfeffer oder auch Tabak ausgemacht werden, hervorragend ist aber meist die intensivere Nase und der Geschmack nach Citrus und Frucht (Pfirsich). Ein guter Veltliner besticht durch seine Frische am Gaumen und ist, entgegen landläufiger Meinung, die auf vielen eher mäßigen Veltlinern beruht, durchaus lagerfähig. Bei Verkostungen älterer Weine beeindrucken hochwertige Veltliner immer wieder durch ihre erstaunliche Frische.

Synonyme
Weißgipfler, Veltliner, Grüner, Weißer, früher auch Grüner Muskateller, Weißer Muskateller oder Manhartsrebe genannt (Österreich) · Veltliner (Deutschland) · Zleni Veltinac (Balkan) · Veltlinske zelené (Tschechien, Slowakei) · Veltelini (Ungarn)

Riesling

Riesling ist eine Rebsorte, die zu den hochwertigsten und kulturprägenden Weißweintrauben gezählt wird. Sie bringt qualitativ die besten Weine in klimatisch kühleren Weinbaugebieten hervor und wird vor allem in Deutschland, aber auch in zahlreichen Weinbauländern der Erde angebaut. Riesling-Weine genießen ein hohes Ansehen auf den internationalen Märkten. Viele Spitzenlagen im In- und Ausland sind ausschließlich mit Riesling bestockt. Vor allem in nördlichen Anbauländern wird die Sorte fast ausschließlich in steilen Hängen angebaut.

Die Sorte wurde vom Rhein nach Österreich an die Donau gebracht und ist heute neben dem Grünen Veltliner die wichtigste Weißweinsorte der Wachau. In Spitzenlagen – besonders in den Weinbaugebieten Wachau, Kremstal, Traisental, Kamptal, aber auch Wien, Wagram und Weinviertel – bringt der Riesling durch sehr späte Lese höchste Reife.

In Frankreich ist der Riesling ausschließlich im Elsass zur Erzeugung von Qualitätsweinen zugelassen. Die Anbaufläche beträgt dort. Für das Elsass charakteristisch sind trockene Weine mit verlockendem Duft und kräftigem Alkoholgehalt (häufig 12 % oder mehr). Im trockenen Elsässer Klima besteht nur sehr wenig Fäulnisgefahr, und es sind ausgedehnte Reifeperioden möglich, die dann zu Vendanges Tardives oder den noch süßeren Sélections de Grains Nobles führen können. Der Riesling ist ebenfalls Bestandteil der zugelassenen Rebsorten der Appellation Alsace Grand Cru.

Wein: Jugendliche Rieslingweine zeigen charmante Fruchtigkeit und Würze, und können sich durch Reife zu großen, komplexen Weinen entwickeln. Bei diesen Weinen dominieren die Steinobstaromen von Pfirsich, Marille und exotischen Früchten. Insbesondere das Terroir der Wachau, des Kremstals, Kamptals und Traisentals prägt die Weine mit einer mineralischen Note, die an Schiefer oder Feuerstein erinnert. Riesling reift als Wein langsam und liefert höchste Qualität als Altwein mit rosenartigen Duftnoten. Je nach Reifegrad bildet sich ein angenehmer Petrolton aus, welcher nicht von allen Konsumenten gewünscht wird. Beim späten Befall der Trauben mit Edelfäule entstehen Auslesen und Beerenauslesen von hervorragender Qualität.

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