RIED ROSENBERG 1. ÖTW 2017

Weingut Markowitsch / Göttelsbrunn / Carnuntum

Sehr engmaschig und kompakt, elegantes Tannin und ein unendlicher Abgang!

Tiefes Granatrot. In der Nase mit Nougat und Kokos unterlegte schwarze Beeren, etwas Cassis und Mandarinenzesten, zarte Edelholzwürze. Sehr engmaschig und kompakt am Gaumen, reife Herzkirschen, wunderbar elegantes Tannin und ein unendlicher Abgang.

Auszeichnungen:
Falstaff: 96 Punkte
Falstaff Rotweingala 2019: 1. PLATZ GESAMTSIEGER & 1. PLATZ Kategorie Cuvée
A la Carte: 96 Punkte

Vinaria: 4 Sterne
Wine Enthusiast: 94 Punkte
Vinum: 18,5 Punkte

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33,90 EUR

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Inhalt: 0,75 l
45,20 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Weingut Gerhard Markowitsch, Pfarrgasse 6, 2464 Göttlesbrunn
Herkunft: Österreich / Niederösterreich
Lage: Ried Rosenberg
Boden: Schotterauflage mit darunter liegendem lehmigen Kalkgestein
Jahrgang: 2017
Rebsorte: Blauer Zweigelt, Merlot, Blaufränkisch
Ausbau: 18 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche
Geschmack: Trocken
Restzucker: 1,0 g/l
Säure: 5,6 g/l
Alkoholgehalt: 14,0%
Trinkreife: bis 2029
Trinktemperatur: 18-19°C
Speiseempfehlung: Wild, Steaks, sowie allen anderen dunklen Fleischarten und Schmorgerichten
Verschluss: Naturkork
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite


Weingut Markowitsch - Göttelsbrunn

Gerhard Markowitsch zählt zu den besten und renommiertesten Winzern des Landes, Keller und Vinofikationsmethoden zählen zum Besten, was aus heutiger önologischer Sicht möglich ist, und die mittlerweile im Vergleich zum Beginn fast verhundertfachte Produktion verlässt die Lager so rasch, dass Christine Markowitsch, Gerhards Frau, die für den Verkauf zuständig ist, bei den meisten Weinen schon im März „ausverkauft“ sagen muss, Monate bevor eine neue Ernte in Sicht ist. Auszeichnungen und Top-Bewertungen von allen Seiten verstärken die Nachfrage nur noch mehr.


Weinbaugebiet Carnuntum

Der Name des Gebiets erinnert an einen römischen Hauptstützpunkt an der pannonischen Donaugrenze. Moderne Weinbauzentren sind die Orte um Prellenkirchen sowie die Region um Göttlesbrunn und Höflein. Die Kellergasse von Prellenkirchen, ein Weinbaumuseum und ein Weinlehrpfad spannen anschaulich den Bogen zwischen Tradition und Gegenwart. Lange Zeit im Schatten der bekannteren Weinbaugebiete gelegen, wurde Carnuntum vom Geheimtipp zum strahlenden Star. Verantwortlich dafür sind die kräftigen Böden, der Einfluss des Neusiedlersees sowie die kühlen Winde von den Donauauen und vor allem die jungen Winzer der Region, die das Potenzial zu nutzen wussten.

Zweigelt

Zweigelt
In den 1920er Jahren von seinem Namensgeber Professor Fritz Zweigelt aus Blaufränkisch und St. Laurent gekreuzt. Als meistverbreitete Rotweinrebe Österreichs, sie findet in allen Weinbaugebieten begünstigte Standorte, reicht ihr Spektrum von jung zu trinkenden, ohne Holz ausgebauten Weinen bis zu kraftvollen Gewächsen aus dem Barrique.

Gerne wird sie auch als Partner für Cuvées eingesetzt, gut verträgt sie sich mit den „Elternsorten“, aber auch mit Cabernet & Co.
Die fruchtig österreichische Variante des Zweigelt zeigt, speziell als Jungwein, viel Charme, duftet nach Kirschen, ist am Gaumen samtig rund und dezent würzig. Die kraftvoll internationale Stilistik kennzeichnen Weichsel- und Beerenaromen, Fruchttiefe und deutlich mehr Gerbstoff, bei aller Komplexität bleiben die Weine stets harmonisch.

Merlot

Merlot ist das Chamäleon unter den roten Rebsorten. Je nach Klima und Terroir verändert er seinen Geschmack. In Höchstform trifft man ihn in Bordeaux an. Die großen Weine aus dieser Traube kommen von den Bordeaux-Appellationen am rechten Ufer, St. Emilion und Pomerol. Die Sorte ist seit 1986 für österreichischen Qualitätswein zugelassen und ist in allen Weinbaugebieten vertreten.

Die Herkunft ist ungewiss, Merlot wurde jedoch im Bordeaux schon im 18. Jh. erwähnt. Merlot stammt wie Cabernet Sauvignon von Cabernet Franc ab.

Nur bei hoher Reife und längerem Weinausbau zeigen die Weine viel Frucht und weiche Extraktsüße, dazu runde, harmonische Tannine.

Weine mit hoher Reife besitzen sehr gute Lagerfähigkeit. Wenn die Trauben nicht vollständig ausgereift sind, besteht die Gefahr, dass die Weine grasig grün wirken. In heißeren Gebieten oder bei zu später Ernte neigt Merlot zur Alkohollastigkeit. Deshalb ist der Lesezeitpunkt extrem wichtig.




Blaufränkisch

Blaufränkisch, die renommierteste rote Rebsorte Österreichs, besticht mit enormen Potenzial und bringt unterschiedliche Bodenverhältnisse ausgezeichnet zur Geltung. Leithaberg, Eisenberg und Mittelburgenland DAC - 3 unterschiedliche Weinstilistiken mit 100 % Blaufränkisch.
Der Blaufränkisch ist ein richtiger „Mitteleuropäer“. Diese uralte Sorte stammt von einer Heunisch-Kreuzung, der zweite Elternteil ist unklar. Verbreitet vor allem in den Ländern der ehemaligen Habsburger-Monarchie, ist sie Leitsorte im Mittelburgenland, genannt Blaufränkischland. Von hier kommen herkunftstypische Mittelburgenland DAC Weine als Botschafter des einzigartigen Terroirs. DAC-Status genießt der Blaufränkisch ab 2010 auch als Leithaberg DAC und Eisenberg DAC. Doch auch Carnuntum trumpft immer wieder mit Blaufränkisch auf, vor allem am Spitzerberg im Osten des Gebiets.
Das typische Bukett der spät reifenden Rebsorte wird von tiefgründiger Waldbeeren- oder Kirschfrucht und feinherber Kräuterwürze geprägt. Das Geschmacksbild ist präzise und lebendig, mit einer charakteristischen Säure. Blaufränkisch kann große Weine mit dichter Struktur und markanten Tanninen hervorbringen, die in der Jugend oft ungestüm sind, bei genügend Reife aber samtig geschmeidige Facetten entwickeln. Kräftige Sortenvertreter weisen auch genügend Potenzial für längere Lagerung auf. © ÖWM

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