ROSSO DI MONTALCINO DOC 2016

Podere Brizio / Montalcino / Toskana

Satt und harmonisch!

In der Nase zeigen sich blumige Aromen und ein eleganter Duft von Johannisbeeren, Waldfrüchten, Pflaumen und Kirschen. Am Gaumen satt und harmonisch, elegante Noten von roten Johannisbeeren und roten Waldfrüchten. mit eleganter Säure und dunkler Frucht, im Finale sehr lange.

Auszeichnungen:
Wine Spectator: 90 Punkte

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15,90 EUR

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Inhalt: 0,75 l
21,20 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Localita' Podere Brizio, 67, Tavernelle, Montalcino SI, Italien
Herkunft: Italien / Toskana / Montalcino
Lage: Montalcino
Boden: Sandstein
Jahrgang: 2016
Rebsorte: 100% Sangiovese
Ausbau: 12 Monate großes französisches Eichenfass, mindestens 3 Monate in der Flasche
Speisenempfehlung: passt zu Wild, gegrilltem rotem Fleisch und gereiften Käsesorten
Geschmack: Trocken
Klassifizierung: DOC
Trinkreife: bis 2025
Trinktemperatur: 18°C
Alkoholgehalt: 13,5%
Säure: 5,9g/l
Verschluss: Naturkork
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Dievole Podere Brizio / Montalcino / Toskana

Das Weingut Podere Brizio liegt mitten im UNESCO Weltkulturerbe Valle d Orcia.
Das Weingut liegt als kleine Perle versteckt, in den südwestlichen Hügeln von Montalcino, ca. 40 km von Siena entfernt. Es ist bekannt für seine langlebigen Weine voller Finesse und Eleganz. Neben einem Bauernhaus mit 8 Gästezimmern gehören 9 ha Rebfläche zum Weingut, auf denen größtenteils Sangiovese angebaut wird. Hier entsteht der weltberühmte Brunello di Montalcino. Die Weine werden in Holzfässern aus französischer Eiche ausgebaut und erreichen jährlich Top-Bewertungen der angesehensten Weinkritiker weltweit. Seit kurzem gehört Podere Brizio Alejandro Pedro Bulgheroni. Bulgheroni besitzt in der Toskana mehrere Weingüter. In der Chianti Classico Region das Weingut "DIEVOLE" ,in Montancino das Weingut "PODERE BRIZIO" und das Weingut "POGGIO LANDI" , sowie in der berühmten Bolgherie DOC, das Weingut "LE COLONNE"

Toskana

Was kann man über die Toskana noch sagen?
Sanfte Hügel bis an den Horizont, einsame Schlösser, Ansitze und Gehöfte auf den Kuppen, endlose Auffahrten, gesäumt von im Dunst des Abendlichts entschwindenden Zypressen. So oder ähnlich ist das Bild das jedem einfällt wenn er an diese bekannteste aller italienischen Kulturlandschaften denkt. Die großen Umwälzungen in Italien nach dem 2. Weltkrieg und enorme Absatzschwierigkeiten ließen die toskanische Weinwirtschaft in eine tiefe Krise stürzen. Heute sind die toskanischen Weine auf den internationalen Märkten beinahe ein Synonym für Weine aus Bella Italia, allen voran Brunello und Chianti Classico.

Bolgheri DOC
Es liegt in der für hochwertigen Weinbau lange unberücksichtigten Region der Maremma, im Küstenstreifen zwischen Livorno und Grosseto. Das Bolgheri zeichnet sich im Gegensatz zum eher sandigen Umland durch schottrige, kalkhältige Böden aus, die den Weinen ausreichend Struktur und Eleganz verleihen.

Das Bolgheri ist jenes Gebiet, in dem die Geburtsstunde der prestigeträchtigen Supertoskaner schlug.

Sangiovese

Italiens wichtigste rote Rebsorte!
Sangiovese ist die wichtigste rote Rebsorte Italiens und wird dort auf etwa 100.000 Hektar angebaut. Dank italienischer Auswanderer ist die Sorte aber auch in Argentinien, Kalifornien, Australien und, in kleinem Umfang, in Israel und auf Korsika anzutreffen. Dazu gibt es noch kleine Bestände in Mitteleuropa. Aber über den Status eines Exoten wird sie dort wohl in absehbarer Zeit kaum hinauskommen. Denn die Rebe reift sehr langsam und kann auch in heißeren Regionen im Allgemeinen erst ab Anfang, Mitte Oktober gelesen werden.
Dazu sind die Trauben dünnschalig und anfällig für Fäule, was in kühleren und nassen Jahren Probleme bereiten kann. Bei Schlechtwetterperioden im Herbst, was in Mittelitalien manchmal vorkommt, reifen die Trauben nicht mehr voll aus und ergeben harte, tanninbetonte Weine mit sehr hoher, fast aggressiv wirkender Säure. Sind die Wetterverhältnisse aber günstig, zeigt sich Sangiovese mit Aromen von Kirschen, Beeren, Blumen und würzigen Noten zusammen mit einer präsenten, aber feinen Säure. Kraftvollere Weine weisen nicht selten auch Anklänge von Pflaumen auf.

Besonders verbreitet ist die Sangiovese in der Toskana, ohne diese Sorte gäbe es zum Beispiel keinen Chianti, und den angrenzenden Weinregionen. Das Potenzial reicht dabei vom einfachen Tischwein bis hin zum international gefeierten Gewächs.
Der bekannteste Wein mit einem Hauptanteil an Sangiovese ist der Chianti. Dieser muss zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese-Trauben bestehen, wobei es aber auch reinsortige Chianti gibt. Der moderne typische Chianti-Geschmack ist sehr fruchtig, wobei in der Regel Beerenaromen wie Brombeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Preiselbeeren im Vordergrund stehen. Dazu können sich würzige Aromen gesellen wie Leder, Tabak, Nelken, Lakritze oder Teer. Außerdem erinnert der Duft von jungen Chianti-Weinen oft an Veilchen.
Die Sorte neigt stark zur Mutation. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Klonvariationen, die unter verschiedenen Namen angebaut werden, alle aber sind sie Sangiovese in sehr unterschiedlicher Ausprägung und Qualität. Dazu zählt etwa der Vino Nobile di Montepulciano, wobei der Sangiovese-Klon hier Prugnolo Gentile heißt. Auch hier sind zwischenzeitlich 20 Prozent anderer Trauben zulässig, um den Sangiovese etwas milder in die Flasche zu bringen.. Der Morellino di Scansano aus der Maremma, dem südlichen Küstenstreifen der Toskana, wird dagegen reinsortig aus Sangiovese erzeugt, ebenso wie der Brunello di Montalcino. Die Brunello-Sorten Sangiovese Grosso und Sangiovese Piccolo ergeben dabei Weine von hoher Konzentration und bieten feine Aromen von Sauerkirschen, Brombeeren, Vanille, Schokolade und würzigen Anklängen.
Sangiovese glänzt dazu auch als Partner in hochkarätigen Cuvées, vor allem in den so genannten Super Tuscans, meist als Begleiter von Cabernet Sauvignon und Merlot.

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