WIENER GEMISCHTER SATZ DAC 2016

Weingut Rotes Haus / Wien

Aromen von Weißburgunder, Grauburgunder, Neuburger und etwas Traminer finden sich in diesem Gemischten Satz. Viel Exotik in der Nase erinnern an Banane und Ananas. Am Gaumen kraftvoll und cremig, mit Honigmelone unterlegt. Passt natürlich am besten zur Wiener Küche oder pikanten asiatischen Speisen.

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Inhalt: 0,75 l
15,33 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Weingut Rotes Haus am Nussberg, Pfarrplatz 2, 1190 Wien
Jahrgang: 2016
Rebsorte: Weißburgunder, Grauburgunder, Neuburger, Traminer
Klassifizierung: Wiener Gemischter Satz DAC
Ausbau: Stahltank
Speisenempfehlung: Wiener Schnitzel, Gebackenes, Asiatische Speisen
Trinkreife: jetzt bis 2019
Alkoholgehalt: 12,5%
Verschluss: Drehverschluss
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Weingut Rotes Haus am Nussberg

Der Aufschwung des Wiener Weines ist nicht zu übersehen. Das Rote Haus kann mit einer Paradelage am Nussberg aufwarten. Es ist tatsächlich ein rotes Häuschen in ausnehmend idyllischer Lage mitten in den Weingärten. Der Nussberg ist eine der Toplagen Wiens, klimatisch wie aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit. Würze, Mineralität und ausdrucksvolle Aromenvielfalt kennzeichnen die Weine hier. Nussberger Edellage ist deshalb die logische Bezeichnung.


Weinbaugebiet Wien

Erst im letzten Jahrzehnt ist es dem Wiener Wein gelungen, das bloße Heurigenimage abzulegen und den Sprung auf die Weinkarten der Gourmetrestaurants zu schaffen. Dieser Erfolg ist eng verbunden mit der Neuinterpretation des Paradeweins der Stadt durch visionäre Top-Winzer. Der „Wiener Gemischte Satz“ zählt seither auch zu den international anerkannten klassischen Weinen Österreichs.

Gemischter Satz

Gemischter Satz ist die Bezeichnung für den Anbau von Wein, der aus unterschiedlichen Rebsorten in einem Weingarten besteht, sowie dann des daraus hergestellten Weins.
Im Gegensatz zur Cuvée werden hier mehrere Rebsorten in einem Weingarten zusammen angebaut und nach der gemeinsamen Lese auch gemeinsam zu Traubenmost gekeltert und vergoren. Durch die unterschiedlichen Reifegrade und den unterschiedlichen Säuregrad der Rebsorten wollte man ursprünglich das Risiko minimieren und eine gleichbleibende Weinqualität sichern. Erwünschter Nebeneffekt ist eine deutlich erhöhte Vielschichtigkeit des Endproduktes. Heute hat sich der Gemischte Satz vor allem in der österreichischen Weinbauregion Wien und in der Steiermark (dort unter der Bezeichnung Mischsatz) gehalten und gilt als Spezialität. Im Jahr 2008 nahm die italienische Organisation Slow Food den Gemischten Satz in die sogenannte Slow Food Arche des Geschmacks auf und verlieh dem Produkt das Presidio-Siegel. Im Rahmen der bislang 134 Presidio-Projekte (früher Förderkreise genannt) setzt sich Slow Food für den Erhalt ursprünglicher Herstellmethoden ein, die vom Aussterben bedroht sind.
Im Zuge der EU-Verordnung, welche die geschützten Bezeichnungen der jeweiligen Mitgliedsländer festhält, konnte sich Österreich die Bezeichnung „Gemischter Satz“ sichern, d. h. kein anderes Land der EU darf Weinflaschen damit bezeichnen.
Seit 2011 gibt es eine eigene Bezeichnung für den Wiener Gemischten Satz, womit auch die Bezeichnung und die Qualitätsmerkmale in einer Verordnung festgelegt sind. So müssen in einem Weingarten mindestens drei verschiedene Rebsorten angebaut werden. Der größte Sortenanteil darf nicht höher als 50 % sein. Der Wiener Gemischte Satz ist immer ein Weißwein und besteht aus bis zu 20 unterschiedlichen Rebsorten. Unter anderen werden verwendet: Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Neuburger, Gewürztraminer, Rosenmuskateller, Jubiläumsrebe.

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