WIENER GEMISCHTER SATZ DAC 2019

Weingut Mayer am Pfarrplatz / Wien

Duftig und aromatisch - verspielt und elegant!

Auf Basis Grüner Veltliner, Riesling, Rotgipfler und Zierfandler präsentiert sich dieser Wein sehr duftig und aromatisch, mit fruchtigen Nuancen von Birne, Apfel und feinen Zitrusaromen, mineralischer Töuch. Am Gaumen erfrischend knackig und wunderbar saftig, verspielt und elegant, feine Kernobstnoten, gute Komplexität, ein Hauch von weißem Pfeffer, würzig-frischer Abgang, saftiger Stil.

Im Gegensatz zur Cuvée werden beim "Wiener Gemischten Satz DAC" bis zu 20 verschiedene Rebsorten schon im Weingarten gemeinsam ausgesetzt und auch gemeinsam gepresst und vinifiziert.

Auszeichnungen:
Falstaff: 91 Punkte


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Inhalt: 0,75 l
14,53 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Weingut Mayer am Pfarrplatz, Pfarrplatz 2, 1190 Wien
Herkunft: Wien - Österreich
Lage: Weingartenselection
Boden: Muschelkalk, Sand, Schotter
Jahrgang: 2019
Rebsorte: Grüner Veltliner, Riesling, Rotgipfler, Zierfandler
Klassifizierung: Wiener Gemischter Satz DAC
Ausbau: Stahltank
Speisenempfehlung: Brotzeit, Vorspeisen, Geflügel
Trinkreife: bis 2022
Alkoholgehalt: 12,5%
Säure: 6,1 g/l
Restzucker: 2,0 g/l
Geschmack: Trocken
Trinktemperatur: 9-11°C
Verschluss: Drehverschluss
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Weingut Mayer am Pfarrplatz

Das traditionsreiche Weingut Mayer am Pfarrplatz, der Inbegriff Wiener Heurigenkultur keltert seit 1683 in Nussdorf – Heiligenstadt besten Wiener Wein. Auf den besten Rieden Wiens, dem kalkhältigen Nussberg und der einzigartigen Riede Alsegg werden die Sorten Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc und Blauer Burgunder angebaut und daraus hochwertiger Wiener Qualitätswein gekeltert. Bekannt und berühmt ist das Weingut für seinen Klassiker, den „Gemischten Satz “. Unzählige Auszeichnungen und Prämierungen bei nationalen und internationalen Weinwettbewerben unterstreichen die hohe Qualität der Weine aus dem Haus Mayer am Pfarrplatz.


Weinbaugebiet Wien

Wien ist die einzige Hauptstadt der Welt mit einer bedeuteten Weinbautradition. Erst im letzten Jahrzehnt ist es dem Wiener Wein gelungen, das bloße Heurigenimage abzulegen und den Sprung auf die Weinkarten der Gourmetrestaurants zu schaffen. Dieser Erfolg ist eng verbunden mit der Neuinterpretation des Paradeweins der Stadt durch visionäre Top-Winzer. Der „Wiener Gemischte Satz“ zählt seither auch zu den international anerkannten klassischen Weinen Österreichs. Die Bezeichnung Wiener Gemischter Satz DAC und Wiener Gemischter Satz DAC mit Lagenbezeichnung wird seit dem Jahrgang 2013 verwendet. Die Rebflächen erstrecken sich zu beiden Seiten der Donau. Die Böden am Nussberg sind feine mineralische Lagen von Muschelkalkverwitterungsböden, während der Bisamberg über sandige und lehmige Lössböden verfügt.

Gemischter Satz

Gemischter Satz ist die Bezeichnung für den Anbau von Wein, der aus unterschiedlichen Rebsorten in einem Weingarten besteht, sowie dann des daraus hergestellten Weins.
Im Gegensatz zur Cuvée werden hier mehrere Rebsorten in einem Weingarten zusammen angebaut und nach der gemeinsamen Lese auch gemeinsam zu Traubenmost gekeltert und vergoren. Durch die unterschiedlichen Reifegrade und den unterschiedlichen Säuregrad der Rebsorten wollte man ursprünglich das Risiko minimieren und eine gleichbleibende Weinqualität sichern. Erwünschter Nebeneffekt ist eine deutlich erhöhte Vielschichtigkeit des Endproduktes. Heute hat sich der Gemischte Satz vor allem in der österreichischen Weinbauregion Wien und in der Steiermark (dort unter der Bezeichnung Mischsatz) gehalten und gilt als Spezialität. Im Jahr 2008 nahm die italienische Organisation Slow Food den Gemischten Satz in die sogenannte Slow Food Arche des Geschmacks auf und verlieh dem Produkt das Presidio-Siegel. Im Rahmen der bislang 134 Presidio-Projekte (früher Förderkreise genannt) setzt sich Slow Food für den Erhalt ursprünglicher Herstellmethoden ein, die vom Aussterben bedroht sind.
Im Zuge der EU-Verordnung, welche die geschützten Bezeichnungen der jeweiligen Mitgliedsländer festhält, konnte sich Österreich die Bezeichnung „Gemischter Satz“ sichern, d. h. kein anderes Land der EU darf Weinflaschen damit bezeichnen.
Seit 2011 gibt es eine eigene Bezeichnung für den Wiener Gemischten Satz, womit auch die Bezeichnung und die Qualitätsmerkmale in einer Verordnung festgelegt sind. So müssen in einem Weingarten mindestens drei verschiedene Rebsorten angebaut werden. Der größte Sortenanteil darf nicht höher als 50 % sein. Der Wiener Gemischte Satz ist immer ein Weißwein und besteht aus bis zu 20 unterschiedlichen Rebsorten. Unter anderen werden verwendet: Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Neuburger, Gewürztraminer, Rosenmuskateller, Jubiläumsrebe.

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