RIESLING FEDERSPIEL RIED BRUCK 2021

Domäne Wachau / Dürnstein / Wachau

Ein Riesling aus einer der kühlsten, steilsten und spektakulärsten Lagen der Wachau. Viel Mineralität!

Rauchig und sehr straff mit präziser Struktur und klarer Frucht, sehr vielschichtig, intensive Steinobst-Aromatik und zarte tropische Frucht. Am Gaumen eine ausgeprägte Mineralität sowie eine pikante Säure.

Ein balancierter, sehr eleganter Riesling mit Länge und Kraft.

Auszeichnungen:
Robert Parker: 95
Falstaff: 92 Punkte
Wine Spectator: 91 Punkte

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12,50 EUR

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Inhalt: 0,75 l
16,67 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Domäne Wachau, Dürnstein 107, 3601 Dürnstein
Herkunft: Österreich / Wachau / Dürnstein
Lage: Ried Bruck
Boden: Granodioritgneis
Jahrgang: 2021
Rebsorte: Riesling
Ausbau: Stahltank
Speisenempfehlung: Vorspeisen, leichte Fischgerichte, Geflügel, Salate, Gemüsegerichte
Geschmack: Trocken
Trinkreife: bis 2026
Säure: 8,8g/l
Restzucker: 3,1g/l
Alkoholgehalt: 12,5%
Verschluss: Drehverschluss
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Domäne Wachau / Dürnstein / Wachau

In den Wachauer Terrassen bläst seit einigen Jahren ein stürmischer Wind!
Seit Weingutsleiter und Master of Wine Roman Horvath und Kellermeister Heinz Frischengruber die Geschicke der Domäne Wachau lenken, hat das Weingut und seine Winzer Familien eine kaum gekannte Dynamik erfasst.
Innerhalb kürzester Zeit stieg man zu den Big Playern an der Donau auf, nicht zuletzt aufgrund eines ausgeklügelten Weingartenprogramms und akribischer Qualitätsarbeit. Authentizität ist das eine Schlagwort, Terroir das andere. Der Steilheit und Höhe der Terrassen wird Tribut gezollt, Einzellagen werden separat verarbeitet. Handlese und gezielte Selektion sind Grundvoraussetzungen für perfektes Traubenmaterial. Resultat ist ein einmaliges Spektrum unterschiedlicher Veltliner und Rieslinge, die der Vielfalt der großen Wachauer Lagen gerecht werden und längst auch die internationale Weinwelt zum Staunen gebracht haben. Top-Weine entstehen im Weingarten. Und obwohl die Domäne Wachau den modernsten Weinkeller der Region besitzt, respektiert man die altbewährte Philosophie. Minimale Intervention wird als naturgemäßer Idealzustand verstanden.

2020 wurde die Domäne Wachau von einer internationalen Jury aus Wein- und Tourismusexperten, als einziges europäisches Weingut unter die Top 3 der World‘s Best Vineyards gewählt und gilt somit als bestes Weingut Europas

Ried Bruck
Mit großen Weinen aus dem Spitzer Graben verbinden viele automatisch einen Riesling aus der Riede Bruck. Bis auf 480 Metern Seehöhe werden hier auf schmalen Terrassen Reben kultiviert. Der saure Spitzer Granodioritgneis der Ried Bruck bildet in der westlichen Wachau das Gegenstück zum Gföhler Gneis im Osten. Oft ist er mit dunklem, basischem Amphibolit vergesellschaftet. Die Böden sind praktisch frei von Löss und Kalk, die pH-Werte sind dadurch neutral bis schwach sauer. Der sandige Boden entstand durch Verwitterung aus Spitzer Granodioritgneis und Amphibolit. Der hohe Anteil an Steinen (Grobboden) setzt sich aus beiden Gesteinen zusammen. Durch Umlagerungsprozesse am Hang, kam das Material schließlich auf Spitzer Granodioritgneis zu liegen. Der verwitterte Gneis ist von einem quarz- und feldspatreichen Ganggestein durchzogen, einem Aplit.

Ort: Viessling
Subrieden: Stern
Größe in ha: 17,38
Seehöhe in m: 292 - 488
Ausrichtung: S - SW
Durchschnittliche Hangneigung in %: 37
Max. Hangneigung in %: 98
Terrassiert: Ja
Entfernung zur Donau in m: 2.835
Arbeitsaufwand Gesamtfläche in h: 13.000
Erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung: MTF 1751 - 1753

Weinbaugebiet Wachau

Steile Terrassen, edle Rebsorten, monumentale Weine!
Weltkulturerbe und Wohlfühllandschaft – das ist die Wachau, das enge Donautal zwischen Melk und Krems. Auf 1.350 Hektar, teils auf steilen Terrassen, stehen hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling. Die besten Lagen erbringen einige der größten Weißweine der Welt mit jahrzehntelangem Entwicklungspotenzial. Fast alle Weinbauern sind schon Mitglied der 1983 gegründeten Vereinigung "Vinea Wachau Nobilis Districtus", welche sie verpflichtet nur Wein aus der Wachau zu vermarkten. Steinfeder: steht für leichte, schlanke und unaufgebesserte Weine, Federspiel für die Nachfolger der Kabinettweine und Smaragd für die ausgereifte Spitzenklasse der trockenen Spätlesen.

Vinea Wachau - Qualitätsstufen

Steinfeder®, Federspiel® und Smaragd®

Stärkster Ausdruck für das Qualitätsdenken der Vinea Wachau-Winzer ist die Bezeichnung ihrer besten Weine mit den Marken Steinfeder®, Federspiel® und Smaragd®.

Diese Marken stehen für das Bekenntnis zu naturbelassener Weinproduktion, absolut gesicherter Herkunft und strikter Selbstkontrolle. Sie gelten weltweit als Botschafter österreichischer Weißweinkultur – das Weltkulturerbe Wachau in ganz besonderer Form. Und nicht nur in Österreich sind diese Marken einzigartig, sie findet auch in ganz Europa kein zweites Beispiel.

Steinfeder-Weine werden mit einem maximalen Alkoholgehalt von 11,5% geerntet und nicht aufgebessert. Das Steinfeder-Gras (Stipa Pennata), ein federleichtes Gras der steilen Weinberge der Tallandschaft, gibt diesen spritzigen Weinen den Namen.

Federspiel - Weine werden mit maximal 12,5% Alkohol geerntet und nicht aufgebessert. Der Name Federspiel stammt von der Falkenjagd, die in der Wachau sehr beliebt war. Das Falkensymbol steht für die rassige Eleganz dieser trockenen Weißweine.

Smaragd - Weine sind die höchste Kategorie in der Wachau. Die prächtige Smaragdeidechse, die sich auf den Wachauer Urgesteinsmauern sonnt, stand dieser Weinkategorie Namenspate: trockene, dichte, komplexe Weine mit Wachauer Finesse ab 12,5% Alkoholgehalt und großem Lagerpotential.

Riesling

Riesling ist eine Rebsorte, die zu den hochwertigsten und kulturprägenden Weißweintrauben gezählt wird. Sie bringt qualitativ die besten Weine in klimatisch kühleren Weinbaugebieten hervor und wird vor allem in Deutschland, aber auch in zahlreichen Weinbauländern der Erde angebaut. Riesling-Weine genießen ein hohes Ansehen auf den internationalen Märkten. Viele Spitzenlagen im In- und Ausland sind ausschließlich mit Riesling bestockt. Vor allem in nördlichen Anbauländern wird die Sorte fast ausschließlich in steilen Hängen angebaut.

Die Sorte wurde vom Rhein nach Österreich an die Donau gebracht und ist heute neben dem Grünen Veltliner die wichtigste Weißweinsorte der Wachau. In Spitzenlagen – besonders in den Weinbaugebieten Wachau, Kremstal, Traisental, Kamptal, aber auch Wien, Wagram und Weinviertel – bringt der Riesling durch sehr späte Lese höchste Reife.

In Frankreich ist der Riesling ausschließlich im Elsass zur Erzeugung von Qualitätsweinen zugelassen. Die Anbaufläche beträgt dort. Für das Elsass charakteristisch sind trockene Weine mit verlockendem Duft und kräftigem Alkoholgehalt (häufig 12 % oder mehr). Im trockenen Elsässer Klima besteht nur sehr wenig Fäulnisgefahr, und es sind ausgedehnte Reifeperioden möglich, die dann zu Vendanges Tardives oder den noch süßeren Sélections de Grains Nobles führen können. Der Riesling ist ebenfalls Bestandteil der zugelassenen Rebsorten der Appellation Alsace Grand Cru.

Wein: Jugendliche Rieslingweine zeigen charmante Fruchtigkeit und Würze, und können sich durch Reife zu großen, komplexen Weinen entwickeln. Bei diesen Weinen dominieren die Steinobstaromen von Pfirsich, Marille und exotischen Früchten. Insbesondere das Terroir der Wachau, des Kremstals, Kamptals und Traisentals prägt die Weine mit einer mineralischen Note, die an Schiefer oder Feuerstein erinnert. Riesling reift als Wein langsam und liefert höchste Qualität als Altwein mit rosenartigen Duftnoten. Je nach Reifegrad bildet sich ein angenehmer Petrolton aus, welcher nicht von allen Konsumenten gewünscht wird. Beim späten Befall der Trauben mit Edelfäule entstehen Auslesen und Beerenauslesen von hervorragender Qualität.

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