CARNUNTUM CUVÉE CLASSIC 2018

Weingut Netzl / Göttelsbrunn / Carnuntum

"Carnuntum Cuvèe" steht für Trinkspaß aus Carnuntum!

Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. In der Nase feine Holznoten, zart nach reifem Waldbeerkonfit und kandierten Orangenzesten, nussige Aromen. Am Gaumen saftig mit guter Struktur, feines Tannin, rund und balanciert, bereits gut antrinkbar, vielseitig einsetzbar.

Passt zu kalten Fleischgerichten, zur klassischen Küche mit Schwein und Rind, würzig zubereitetem Poulet sowie zu mediterranen Gerichten und Käseplatten.

Auszeichnungen
Falstaff: 90 Punkte

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Inhalt: 0,75 l
10,53 EUR / 1 l
Flaschen


Hersteller: Weingut Franz Netzl, Rosenbergstraße 17, 2464 Göttlesbrunn-Arbesthal
Herkunft: Österreich / Carnuntum / Göttelsbrunn
Jahrgang: 2018
Rebsorte: 1/3 Zweigelt / 1/3 Blaufränkisch / 1/3 Merlot
Ausbau: 8 Monate im grossen Holzfass
Trinkreife: bis 2022
Essen: Kalb und Huhn, milder Käse
Trinktemperatur: 16 - 18°C
Säure: 5,2 g/l
Restzucker: 1,0 g/l
Alkoholgehalt: 13,5%
Verschluss: Drehverschluss
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite


Weingut Franz und Christina Netzl - Göttelsbrunn

Die Familie Netzl bewirtschaftet 26 ha in den besten Lagen des Arbesthaler Hügellandes rund um Göttlesbrunn. Durch das einzigartige Klima, Kombination aus der wärme der pannonischen Tiefebene und des Neusiedlersees mit dem kühlen Wind aus der nahen Donau im Norden, wachsen, gedeihen und reifen die Trauben mit einer hohen physiologischen Reife und gleichzeitig frischer Frucht und Finesse. Diese Voraussetzungen sind ideal für den Zweigelt, welche 50% der Rebflächen besetzen, aber auch für die internationalen Rotweinsorten und den frischen Weißwein. Insgesamt hat sich die Familie Netzl aber mit 75% Anteil dem Rotwein gewidmet.


Weinbaugebiet Carnuntum

Der Name des Gebiets erinnert an einen römischen Hauptstützpunkt an der pannonischen Donaugrenze. Moderne Weinbauzentren sind die Orte um Prellenkirchen sowie die Region um Göttlesbrunn und Höflein. Die Kellergasse von Prellenkirchen, ein Weinbaumuseum und ein Weinlehrpfad spannen anschaulich den Bogen zwischen Tradition und Gegenwart. Lange Zeit im Schatten der bekannteren Weinbaugebiete gelegen, wurde Carnuntum vom Geheimtipp zum strahlenden Star. Verantwortlich dafür sind die kräftigen Böden, der Einfluss des Neusiedlersees sowie die kühlen Winde von den Donauauen und vor allem die jungen Winzer der Region, die das Potenzial zu nutzen wussten.

Zweigelt

Zweigelt
In den 1920er Jahren von seinem Namensgeber Professor Fritz Zweigelt aus Blaufränkisch und St. Laurent gekreuzt. Als meistverbreitete Rotweinrebe Österreichs, sie findet in allen Weinbaugebieten begünstigte Standorte, reicht ihr Spektrum von jung zu trinkenden, ohne Holz ausgebauten Weinen bis zu kraftvollen Gewächsen aus dem Barrique.

Gerne wird sie auch als Partner für Cuvées eingesetzt, gut verträgt sie sich mit den „Elternsorten“, aber auch mit Cabernet & Co.
Die fruchtig österreichische Variante des Zweigelt zeigt, speziell als Jungwein, viel Charme, duftet nach Kirschen, ist am Gaumen samtig rund und dezent würzig. Die kraftvoll internationale Stilistik kennzeichnen Weichsel- und Beerenaromen, Fruchttiefe und deutlich mehr Gerbstoff, bei aller Komplexität bleiben die Weine stets harmonisch.

Blaufränkisch

Blaufränkisch, die renommierteste rote Rebsorte Österreichs, besticht mit enormen Potenzial und bringt unterschiedliche Bodenverhältnisse ausgezeichnet zur Geltung. Leithaberg, Eisenberg und Mittelburgenland DAC - 3 unterschiedliche Weinstilistiken mit 100 % Blaufränkisch.
Der Blaufränkisch ist ein richtiger „Mitteleuropäer“. Diese uralte Sorte stammt von einer Heunisch-Kreuzung, der zweite Elternteil ist unklar. Verbreitet vor allem in den Ländern der ehemaligen Habsburger-Monarchie, ist sie Leitsorte im Mittelburgenland, genannt Blaufränkischland. Von hier kommen herkunftstypische Mittelburgenland DAC Weine als Botschafter des einzigartigen Terroirs. DAC-Status genießt der Blaufränkisch ab 2010 auch als Leithaberg DAC und Eisenberg DAC. Doch auch Carnuntum trumpft immer wieder mit Blaufränkisch auf, vor allem am Spitzerberg im Osten des Gebiets.
Das typische Bukett der spät reifenden Rebsorte wird von tiefgründiger Waldbeeren- oder Kirschfrucht und feinherber Kräuterwürze geprägt. Das Geschmacksbild ist präzise und lebendig, mit einer charakteristischen Säure. Blaufränkisch kann große Weine mit dichter Struktur und markanten Tanninen hervorbringen, die in der Jugend oft ungestüm sind, bei genügend Reife aber samtig geschmeidige Facetten entwickeln. Kräftige Sortenvertreter weisen auch genügend Potenzial für längere Lagerung auf. © ÖWM

Merlot

Merlot ist das Chamäleon unter den roten Rebsorten. Je nach Klima und Terroir verändert er seinen Geschmack. In Höchstform trifft man ihn in Bordeaux an. Die großen Weine aus dieser Traube kommen von den Bordeaux-Appellationen am rechten Ufer, St. Emilion und Pomerol. Die Sorte ist seit 1986 für österreichischen Qualitätswein zugelassen und ist in allen Weinbaugebieten vertreten.

Die Herkunft ist ungewiss, Merlot wurde jedoch im Bordeaux schon im 18. Jh. erwähnt. Merlot stammt wie Cabernet Sauvignon von Cabernet Franc ab.

Nur bei hoher Reife und längerem Weinausbau zeigen die Weine viel Frucht und weiche Extraktsüße, dazu runde, harmonische Tannine.

Weine mit hoher Reife besitzen sehr gute Lagerfähigkeit. Wenn die Trauben nicht vollständig ausgereift sind, besteht die Gefahr, dass die Weine grasig grün wirken. In heißeren Gebieten oder bei zu später Ernte neigt Merlot zur Alkohollastigkeit. Deshalb ist der Lesezeitpunkt extrem wichtig.




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