CHARDONNAY MAGRÈ DOC 2016

Nals Margreid / Nals / Südtirol

Toller Trinkfluss!

Reife Noten von Apfel, Melone und etwas Banane steigen in die Nase. Am Gaumen rund und überaus saftig, breitet sich kontiunierlich aus. Die sandigen Kalkschotterböden von Margreid, tragen die frische, angenehme Säure, reife Fruchtsüße und bemerkenswerte Struktur weiter, bevor er sich mit viel gelber Frucht, Salzigkeit und Frische verabschiedet.

Ein Wein, der alleine oder als Begleiter zu fast allen Vorspeisen und gegrilltem Fisch schmeckt.

Auszeichnungen:
Falstaff: 91 Punkte
James Suckling: 92 Punkte

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Flaschen


Hersteller: Kellerei Nals Magreid, Heiligenberger Weg 2, 39010 Nals, Bozen, Italien
Herkunft: Italien / Südtirol
Lage: Margreid
Boden: Sandiger Kalkschotter
Jahrgang: 2016
Rebsorte: Chardonnay
Ausbau: 6 Monate im Edelstahltank und Holzfass
Speisenempfehlung: Vorspeisen, gegrillter Fisch
Geschmack: Trocken
Klassifizierung: DOC
Trinkreife: bis 2025
Trinktemperatur: 10°C
Alkoholgehalt: 14,0%
Verschluss: Naturkork
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Punggl
Der nur 25 Meter hohe Punggl, Südtirolerisch für Hügel, entstand durch die Auftürmung von lehmhaltigem Sand im Süden Margreids. In Böden mit hohem Lehmgehalt gedeihen hier diese Pinot-Grigio-Trauben an 80 Jahre alten Rebstöcken.

Nals Margreid / Nals / Südtirol - Alto Adige

Die Kellerei Nals Margreid entstand im Jahre 1985, als sich im Etschtal zwischen Meran und Bozen die beiden traditionsreichen Kellereien Nals und Margreid-Entiklar zusammenschlossen.

Damit vereinten sie einige der besten Weinberge und Lagen des gesamten Etschtals unter ihrem Dach. Heute arbeiten bei Nals Margreid 140 Weinbauern Hand in Hand und bewirtschaften ganze 150 Hektar Weinberge. So kommen Jahrhunderte an Erfahrung im Weinbau und Weinkeller zusammen, die man in jedem Wein von Nals Margreid schmeckt.
Ein wesentliches Konzept von Nals Margreid ist neben dem genossenschaftlichen Gedanken die Verbindung unterschiedlichster Lagen, Weinstile, Böden und Rebsorten, denn der Wein lebt wie kaum ein anderes Kulturprodukt von seiner immensen Vielfalt.

Südtirol

Wie keine andere Region Italiens hat Südtirol sein Qualitätsniveau in den letzten Jahren ganz erheblich steigern können!
Vor allem die Spitze in Südtirol hat sich völlig neu formiert. Junge und hervorragend ausgebildete Önologen haben die qualitative Führung übernommen. Das vergleichsweise kleine Weinanbaugebiet Südtirol mit seiner einzigartigen Vielfalt macht genau den Charakter aus, den einmalige Weine haben müssen, um zu großer Beliebtheit zu gelangen. Italienweit einzigartig wachsen in Südtirol rund 20 verschiedene Rebsorten auf nur 5.300 Hektar Weinanbaugebiet und ergeben im Durchschnitt jährlich an die 350.000 Hektoliter Wein.

Grauburgunder

Mit einer internationalen Fläche von etwa 18.000 Hektar nimmt der Grauburgunder, in Frankreich als Pinot Gris, in Italien als Pinot Grigio bekannt, einen eher geringen Platz im Sortenspiegel ein. Aber die Bedeutung der Sorte ist derzeit steigend. Vor allem in Deutschland gewinnt sie zunehmend an Verbreitung.
Das hat einen einfachen Grund. Kann der Grauburgunder gut ausreifen, bringt er säurearme, dabei körper- und extraktreiche Weine hervor, die besonders gut zum Essen passen. Seinen Namen verdankt er der Farbe seiner Trauben, die im Stadium der Reife leicht blaurote Färbung mit einem Stich ins Graue aufweisen.
Es handelt sich um eine weinbaulich eher schwierige Rebsorte. Die dünnhäutigen Beeren verlangen eine sehr feinfühlige Bearbeitung, da durch Verletzungen der Schale ihr Saft zu früh freigesetzt wird. Außerdem reagieren sie stark auf Klimaschwankungen (Hitze/Kälte). In kühlen Weinbaugegenden sollten nur Winzer, die über gute südseitige Hanglagen mit fruchtbaren, warmen und genügend kalkhaltigen Böden verfügen, an die Anpflanzung dieser Sorte denken. Sie ist anfällig gegen den Echten Mehltau und den Falschen Mehltau. Des Weiteren neigt sie zu Chlorose, Rohfäule und Virusbefall.
Sie wächst besonders gut auf Lößterrassen, aber auch auf Kalkboden und steinigen Untergründen. Dann liefert sie gute Erträge und hohe Mostgewichte.
Der Grauburgunder wird gerne im Stahltank, im großen Holzfass, aber auch im Barrique mit biologischem Säureabbau ausgebaut. Als Wein entwickelt der Grauburgunder eine blassgelbe bis goldgelbe Farbe. Im Glas verbreitet er in einfacheren Qualitäten den Duft frisch aufgeschnittener, reifer Äpfel mit einem charakteristischen Hauch herbstlicher Rauchnoten. Bei guten Qualitäten erweitert sich das Aromenspektrum und er duftet dann vor allem nach grünen Nüssen, Mandeln, frischer Butter und zeigt dazu fruchtige Aromen, die an Birnen, Trockenobst und Rosinen, Ananas und Zitrusfrüchte erinnern. Außerdem können auch Noten von grünen Bohnen oder Paprikaschoten auftauchen.

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