GAJA PROMIS TOSKANA IGT 2015

Gaja - Ca´Marcanda / Castagnetto Carducci

Wunderbar seidige Tannine und ein fruchtig heller Nachgeschmack lassen ihn schon heute zu einer Köstlichkeit werden.

Promis, der neben Merlot auch noch aus Syrah und Sangiovese gekeltert ist, bietet eine schier unglaubliche Lebendigkeit und Tiefe. In der Nase intensives Beeren- und Schwarzkirscharoma, am Gaumen elegante Struktur mit Kraft und Dichte, geschmeidig im Tannin, bietet jetzt schon viel Genuss und verspricht auch in Jahren noch herrliches Trinkvergnügen.

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Flaschen


Hersteller: Angelo Gaja Ca’ Marcanda, Santa Teresa 272, Castagneto Carducci, Italy,
Region / Land: Toskana / Italien / Donotatico
Boden: Lehm
Jahrgang: 2015
Rebsorte: 55% Merlot, 35% Syrah, 10% Sangiovese
Ausbau: 18 Monate in Barriques
Speisenempfehlung: Steak, kräftige Fleisch- und Wildgerichte
Geschmack: Trocken
Klassifizierung: IGT Toskana
Trinkreife: bis 2024
Trinktemperatur: 18°C
Alkoholgehalt: 13,5%
Verschluss: Naturkork
Inhalt: 0,75l
Enthält: Sulfite

Gaja - Ca´Marcanda / Castagnrtto Carducci

Das Weingut Ca` Marcanda ist eine Neugründung von Angelo Gaja in Bolgheri.
Dort produziert der Star des Barbaresco feinste Bordeaux-Blends, die seine unverwechselbare Piemontesische Handschrift der Eleganz und Klasse mit der Reife und Fülle der Toskana vereinen. Nur 10 Jahrgänge hat er für den Weg in die Spitze gebraucht und jedes Jahr legen seine Rebstöcke noch weiter zu. Die Rebflächen wurden Bolgheri typisch mit den klassischen Bordeauxrebsorten bepflanzt, vornehmlich Merlot und Cabernet Sauvignon. Diese Rebsorten passen in Bolgheri so perfekt in das Mikroklima, dass sie regelmäßig mächtige, konzentrierte Rotweine hervorbringen. Die Kunst der Winzer besteht also darin, die Rebstöcke zu zügeln, um elegante und feine Weine zu produzieren. Wem dies gelingt, der erhält als Belohnung mit die feinsten Cabernets und Merlots, die auf diesem Planeten gedeihen. Und ganz offensichtlich sind die Tenuta San Guido mit ihrem Sassicaia und Angelo Gaja mit seinem Ca` Marcanda in dieser Kunst sehr weit gekommen. Dabei beschäftigt Gaja keinen önologischen Berater, sondern vertraut auf seine lokalen Angestellten und insbesondere seine eigene Expertise.

Toskana

Was kann man über die Toskana noch sagen?
Sanfte Hügel bis an den Horizont, einsame Schlösser, Ansitze und Gehöfte auf den Kuppen, endlose Auffahrten, gesäumt von im Dunst des Abendlichts entschwindenden Zypressen. So oder ähnlich ist das Bild das jedem einfällt wenn er an diese bekannteste aller italienischen Kulturlandschaften denkt. Die großen Umwälzungen in Italien nach dem 2. Weltkrieg und enorme Absatzschwierigkeiten ließen die toskanische Weinwirtschaft in eine tiefe Krise stürzen. Heute sind die toskanischen Weine auf den internationalen Märkten beinahe ein Synonym für Weine aus Bella Italia, allen voran Brunello und Chianti Classico.

Bolgheri DOC
Es liegt in der für hochwertigen Weinbau lange unberücksichtigten Region der Maremma, im Küstenstreifen zwischen Livorno und Grosseto. Das Bolgheri zeichnet sich im Gegensatz zum eher sandigen Umland durch schottrige, kalkhältige Böden aus, die den Weinen ausreichend Struktur und Eleganz verleihen.

Das Bolgheri ist jenes Gebiet, in dem die Geburtsstunde der prestigeträchtigen Supertoskaner schlug.

Merlot

Merlot ist das Chamäleon unter den roten Rebsorten. Je nach Klima und Terroir verändert er seinen Geschmack. In Höchstform trifft man ihn in Bordeaux an. Die großen Weine aus dieser Traube kommen von den Bordeaux-Appellationen am rechten Ufer, St. Emilion und Pomerol. Die Sorte ist seit 1986 für österreichischen Qualitätswein zugelassen und ist in allen Weinbaugebieten vertreten.

Die Herkunft ist ungewiss, Merlot wurde jedoch im Bordeaux schon im 18. Jh. erwähnt. Merlot stammt wie Cabernet Sauvignon von Cabernet Franc ab.

Nur bei hoher Reife und längerem Weinausbau zeigen die Weine viel Frucht und weiche Extraktsüße, dazu runde, harmonische Tannine.

Weine mit hoher Reife besitzen sehr gute Lagerfähigkeit. Wenn die Trauben nicht vollständig ausgereift sind, besteht die Gefahr, dass die Weine grasig grün wirken. In heißeren Gebieten oder bei zu später Ernte neigt Merlot zur Alkohollastigkeit. Deshalb ist der Lesezeitpunkt extrem wichtig.




Syrah, Shiraz

Aromenspiel von Frucht und Würze!
Der Syrah, der in der Neuen Welt (v.a. in Neuseeland, Australien und Nordamerika) Shiraz genannt wird, hat seine angestammte Heimat in Frankreich und ist die Parade-Rebsorte der nördlichen Rhône. Die Rotweine sind von tiefdunkler Farbe und zeigen einen sortentypischen Duft, der an schwarze Johannisbeeren erinnert. Geschmacklich changieren die Weine äußerst spannungsvoll zwischen fruchtigen und würzigen Nuancen. Aufgrund der kräftigen Tannine bringen sie ein enormes Alterungspotenzial mit.
In Spanien wird Syrah mittlerweile in vielen D.O.s kultiviert. Die reinsortigen spanischen Syrahs werden von den renommierten Kritikern nicht selten mit Auszeichnungen bedacht. Doch auch als würzige Dreingabe in Cuvées beweist er, dass er sich in seiner iberischen Heimat sehr wohl fühlt. Neben Cabernet Sauvignon, Merlot und Pinot Noir gehört der Syrah zur erlauchten Gruppe der roten Edelreben.

Sangiovese

Italiens wichtigste rote Rebsorte!
Sangiovese ist die wichtigste rote Rebsorte Italiens und wird dort auf etwa 100.000 Hektar angebaut. Dank italienischer Auswanderer ist die Sorte aber auch in Argentinien, Kalifornien, Australien und, in kleinem Umfang, in Israel und auf Korsika anzutreffen. Dazu gibt es noch kleine Bestände in Mitteleuropa. Aber über den Status eines Exoten wird sie dort wohl in absehbarer Zeit kaum hinauskommen. Denn die Rebe reift sehr langsam und kann auch in heißeren Regionen im Allgemeinen erst ab Anfang, Mitte Oktober gelesen werden.
Dazu sind die Trauben dünnschalig und anfällig für Fäule, was in kühleren und nassen Jahren Probleme bereiten kann. Bei Schlechtwetterperioden im Herbst, was in Mittelitalien manchmal vorkommt, reifen die Trauben nicht mehr voll aus und ergeben harte, tanninbetonte Weine mit sehr hoher, fast aggressiv wirkender Säure. Sind die Wetterverhältnisse aber günstig, zeigt sich Sangiovese mit Aromen von Kirschen, Beeren, Blumen und würzigen Noten zusammen mit einer präsenten, aber feinen Säure. Kraftvollere Weine weisen nicht selten auch Anklänge von Pflaumen auf.

Besonders verbreitet ist die Sangiovese in der Toskana, ohne diese Sorte gäbe es zum Beispiel keinen Chianti, und den angrenzenden Weinregionen. Das Potenzial reicht dabei vom einfachen Tischwein bis hin zum international gefeierten Gewächs.
Der bekannteste Wein mit einem Hauptanteil an Sangiovese ist der Chianti. Dieser muss zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese-Trauben bestehen, wobei es aber auch reinsortige Chianti gibt. Der moderne typische Chianti-Geschmack ist sehr fruchtig, wobei in der Regel Beerenaromen wie Brombeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Preiselbeeren im Vordergrund stehen. Dazu können sich würzige Aromen gesellen wie Leder, Tabak, Nelken, Lakritze oder Teer. Außerdem erinnert der Duft von jungen Chianti-Weinen oft an Veilchen.
Die Sorte neigt stark zur Mutation. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Klonvariationen, die unter verschiedenen Namen angebaut werden, alle aber sind sie Sangiovese in sehr unterschiedlicher Ausprägung und Qualität. Dazu zählt etwa der Vino Nobile di Montepulciano, wobei der Sangiovese-Klon hier Prugnolo Gentile heißt. Auch hier sind zwischenzeitlich 20 Prozent anderer Trauben zulässig, um den Sangiovese etwas milder in die Flasche zu bringen.. Der Morellino di Scansano aus der Maremma, dem südlichen Küstenstreifen der Toskana, wird dagegen reinsortig aus Sangiovese erzeugt, ebenso wie der Brunello di Montalcino. Die Brunello-Sorten Sangiovese Grosso und Sangiovese Piccolo ergeben dabei Weine von hoher Konzentration und bieten feine Aromen von Sauerkirschen, Brombeeren, Vanille, Schokolade und würzigen Anklängen.
Sangiovese glänzt dazu auch als Partner in hochkarätigen Cuvées, vor allem in den so genannten Super Tuscans, meist als Begleiter von Cabernet Sauvignon und Merlot.

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