Über die Ursprünge der "Speise der Götter" gibt es vielfältige Versionen: Der gefiederte Gott des Windes und des Mondes "Quetzacoatl" soll nach einem indianischen Mythos den aztekischen Tolteken durch fleißige Ameisen die Samenkerne des Kakaobaumes geschickt haben und ihnen die Zubereitung des Göttertrankes beigebracht haben
Es war der Niederländer Conrad Van Houten, der 1828 mit seiner Erfindung der Schokoladenherstellung einen neuen Impuls verlieh. Dank seiner Maschine konnte die Kakaobutter von der flüssigen Kakaomasse getrennt werden. Mit Zucker gesüßter Kakao löste die zuvor mit luxuriösen Gewürzen zubereitete reine Trinkschokolade ab. Aus der Kakaobutter konnte durch Beimischungen ein neues Produkt gewonnen werden - die Schokolade zum Essen.
Neben den großen Marken gibt es zunehmend kleine Hersteller, die mit ausgewählten, schonend fermentierten, langsam gerösteten Bohnen Schokolade kreieren, die den ursprünglichen, unverfälschten Charakter des Kakaos erhalten.
Gute Chocolatiers besinnen sich auf die fast vergessene Geschmacksvielfalt der alten Sorten und schreiben den Ursprung der Kakaobohnen oder den Namen der Plantage auf die Verpackung. Sie verarbeiten, ausgesuchte Bohnen aus kleineren Fabriken, wo verschiedene Sorten geröstet und gemischt werden können.
